Dialoge – Karin Székessy porträtiert Bildende Künstler

Vernissage am 2.3.2019 um 17.30 Uhr im Paul-Wunderlich-Haus Eberswalde

Die Stiftung für das Paul-Wunderlich-Haus und ihr Freundeskreis laden Sie herzlich zur Vernissage der Sonderausstellung  »Dialoge – Karin Székessy porträtiert Bildende Künstler” am Samstag, den 2. März 2019 um 17.30 Uhr in das  1. Obergeschoss des Paul-Wunderlich-Hauses Eberswalde ein.  Die Laudatio hält der Kunstwissenschaftler Thomas Kumlehn.  Es spielt Sebastian David (Hang).

Karin Székessy zählt zu den wichtigsten Fotografinnen Deutschlands. Neben ihren sehr einfühlsamen Fotografien des weiblichen Aktes widmet sie sich immer wieder der Porträtfotografie. Inspiriert durch Begegnungen mit Malern, Zeichnern, Grafikern und Bildhauern aus ihrem künstlerischen Umfeld, entstehen seit den 1960er Jahren bis heute sehr lebendige und authentische Künstlerporträts.
In den zumeist in schwarz/weiß festgehaltenen Arbeiten gelingt es Karin Székessy, die enge Verzahnung zwischen dem dargestellten Künstler und seiner Kunst in die Fotografie mit einfließen zu lassen.

 

Die Ausstellung »Dialoge« auf drei Etagen des Paul-Wunderlich-Hauses wird für den Besucher zu einer Reise durch die Kunstgeschichte der letzten sechs Jahrzehnte. Immer wieder hat Karin Székessy die Gelegenheit genutzt, markante Künstlergesichter auf Zelluloid zu bannen, wenn sich ihre oder Paul Wunderlichs Wege mit denen der Künstlerkollegen kreuzten. Hinter jedem Porträtfoto verbirgt sich eine Geschichte – ein biografisches Puzzleteil aus dem Leben der Familie Wunderlich.

Die Paul-Wunderlich-Stiftung präsentiert Porträts von 100 Bildenden Künstlern, die deutsche und europäische Kunstgeschichte geschrieben haben.

Dank der Unterstützung von Karin Székessy, der Galerie Levy in Hamburg und anderer privater Leihgeber können viele der Fotos mit den Arbeiten der vorgestellten Künstler in einen Dialog treten.
So bietet sich dem Betrachter die zweifache Möglichkeit den vorgestellten Künstlern zu begegnen und mit ihnen selbst einen inneren Dialog zu führen.

 

Suzanne von Borsody liest Frida Kahlo

Am 2.3.2019 um 19.30 Uhr im Paul-Wunderlich-Haus Eberswalde

Mit ihrer unverwechselbaren sanften und rauen Stimme schenkt die große Schauspielerin Suzanne von Borsody im Zusammenklang mit der Musik des Ensemble AZUL dem „Mythos Kahlo“ eine neue, unverfälschte Dimension.
In Briefen, Gedichten und Tagebucheintragungen lässt sie die große Malerin zu Wort kommen. Es sind intime, offenherzige Bekenntnisse, die von großem Humor und unbändiger Lebensfreude, aber auch von innerer Zerrissenheit zeugen. Frida Kahlo erzählt mit „dem Herz auf der Zunge“. Und die extreme Freiheit ihrer Sprache ist der erste Schritt zur bedingungslosen Aufrichtigkeit. So entsteht ein leidenschaftliches, ein spannendes musikalisch-literarisches Porträt.
Hier kommt die berühmte mexikanische Malerin selbst zu Wort. Und nur sie. Und die fantasiereichen Zeugnisse eines außergewöhnlichen Lebens sind ein Genuss – nicht nur für Frida-Kahlo-Fans.

 

Tickets: www.public-tickets.de / Hotline: 03337-425730

Sonderausstellung im Kleinen Kuppelsaal »FrauenZimmer«

Malerei und Künstlerpuppen von Laura Wunderlich-Metelmann

Die 46-jährige Hamburgerin Laura Wunderlich-Metelmann wuchs in einem Elternhaus auf, in dem Kunst und Ästhetik den Alltag prägten. Das Leben in der steten Nachbarschaft des Kunstbetriebes, in den ihre Mutter, Karin Székessy, als erfolgreiche Fotografin und natürlich ihr Vater, Paul Wunderlich, als Maler und Grafiker von europäischem Rang eng verwoben waren, bot Inspiration und Einblicke. Familie war für Paul Wunderlich nicht nur ein bestimmendes Thema seiner bildnerischen Arbeit – die enge Bindung und der Austausch mit seiner Tochter Laura und deren Familie war ihm sehr wichtig. Er war Laura nach ihren Studien des Textil-Managements und des Freien Zeichnens Lehrer und Kritiker. Zugleich aber auch Impulsgeber in den Jahren, in der die eigene Familiengründung Lauras künstlerische Arbeit in den Hintergrund drängte. Seit dem Tod des geliebten Vaters widmet sich Laura Wunderlich wieder regelmäßig der Malerei und Textilgestaltung. Der Einfluss ihres Mentors ist unverkennbar.

Sujets und der manieristisch geprägte Malstil sind Zeugnis der elterlichen Schule. Sie hat das Erbe des Vaters angetreten. Die handwerkliche Perfektion und unterkühlte Ästhetik werden durch eine weibliche, intuitive Herangehensweise gebrochen. Lauras Arbeiten muten wie Alltagsfluchten an. Sie reflektiert in ihnen eigene Ängste und Befindlichkeiten, taucht ein in innere Traumwelten – „malt sich Dinge von der Seele“. Noch sind es „Tochter-Bilder“. Sie machen neugierig auf die weitere Entwicklung dieser jungen Künstlerin.

Der Freundeskreis Paul-Wunderlich-Stiftung e.V. präsentiert ihre Arbeiten als Sonderausstellung im Kleinen Kuppelsaal des Paul-Wunderlich-Hauses mit dem mehrdeutigen Titel  „FRAUENZIMMER“. Die Werkschau wird ergänzt durch Fotos von Karin Székessy. Sie inszenierte Künstlerpuppen aus dem Œuvre ihrer Tochter.