Paul Wunderlich – 90 x Selbst – Bildnisse und Betrachtungen
Neue Sonderausstellung

Der Freundeskreis Paul-Wunderlich-Stiftung lädt am 10. März 2017 um 19 Uhr anlässlich des
90. Geburtstages des Künstlers herzlich zur Eröffnung der neuen Ausstellung „Paul Wunderlich –
90 x Selbst – Bildnisse und Betrachtungen“ in das Eberswalder Paul-Wunderlich-Haus ein.
Die Laudatio hält der Kunstwissenschaftler Dr. Thomas Gädeke. Es musiziert das Christin Claas-Trio.

Dr. Thomas Gädeke ist profunder Kenner des Lebenswerkes Paul Wunderlichs. Er hat für die Landesmuseen Schloss Gottorf in Schleswig mehrere Ausstellungen des Künstlers betreut und zahlreiche Texte zum Thema veröffentlicht. Gädeke war 1997 Laudator der ersten Paul- Wunderlich-Ausstellung in Eberswalde.

 

Das Cristin Claas-Trio spielte in den letzten 14 Jahren über 900 Konzerte (darunter Rundfunkkonzerte beim MDR, SR, Deutschlandradio u.a.), außergewöhnliche Großprojekte mit Chören und Orchestern (u.a. Babelsberger Filmorchester, Staatskapelle Halle) und gastierte dabei in ganz Deutschland und verschiedenen Ländern Europas. Es veröffentlichte insgesamt sechs CDs und hat sich als Live Band einen exzellenten Ruf erworben.

Cristin Claas zauberhafte Stimme erfüllt jeden Raum und steht für sich. Ihre einzigartigen Songs interpretiert sie in englisch, deutsch und selbst kreierter Fantasiesprache. Zusammen mit dem Gitarristen Stephan Bormann und dem Pianisten Christoph Reuter ist über die Jahre ein unverwechselbarer Sound entstanden. Live ist das Trio ein ganz besonderes Erlebnis.

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„chaise de fer“

Paul Wunderlichs Objekt
„französischer Eisenstuhl“

1982 erwarb Paul Wunderlich ein provenzalisches Gutshaus unweit von Carpentras. Von diesem Zeitpunkt an verbrachte er mit seiner Familie große Teile des Jahres in Südfrankreich zwischen Zypressen und Weinbergen mit dem Blick auf den Mont Ventoux. In einem im Sinne des Wortes „kunstvollen“ Garten bilden Landschaftsarchitektur, Skulpturen und vom Meister entworfene Eisenmöbel eine ästhetische Einheit. Insbesondere die schmiedeeisernen Möbelunikate atmen den Geist des Südens. So wird die Mittelachse der Rückenlehne des Eisenstuhls durch den Umriss einer Zypresse gebildet, die von zwei Voluten gerahmt ist. Diese Spiralformen tauchen an Wunderlichs Eisenmöbeln immer wieder auf. Stehen die Stühle in der Gruppe, fügen sich die Formen zum räumlichen Ornament. Das grazile Eisenmöbel besticht durch seine klare Formgebung, die der antiken Architektur-Tradition der Provence folgt, aber dennoch, bei aller klassischen Schönheit, ein seiner Funktion entsprechendes Objekt darstellt.

Der Freundeskreis Paul-Wunderlich-Stiftung e.V. legt in Zusammenarbeit mit der Familie Wunderlich dieses wunderbare Sitzmöbel in einer limitierten Auflage von 89 Exemplaren auf. Das schmiedeeiserne Objekt wird in Handarbeit von einem Kunstschlosser nach Paul Wunderlichs Entwürfen gefertigt. Jeder Stuhl ist ein Unikat. Der Stuhl wird matt-schwarz lackiert geliefert. Der Preis beträgt 650,- Euro, zuzüglich Versandkosten.

Interessenten bestellen den Eisenstuhl bitte per E-mail:
info@paul-wunderlich-stiftung.de
oder telefonisch über 033 34 – 214 1854